Fachartikel in der JOT über den Neubau einer Emaillieranlage

Die gesamte Produktpalette in einer Anlage vereint: vielfach wechselnde Anforderungen im Produktionsprozess eines Beschichtungsunternehmens konnten durch das umfangreiche Leistungsspektrum der HELM Fördertechnik und deren reichen Erfahrungsschatz auch bei kundenspezifischen Sonderlösungen optimal erfüllt werden.

Der folgende Beitrag "Passgenaue Emaillieranlage als Komplettlösung" ist erschienen im JOT Journal für Oberflächentechnik, Ausgabe 4/2021, 61. Jahrgang, S. 50 – 51, online abrufbar unter www.springerprofessional.de/passgenaue-emaillieranlage-als-komplettloesung/19026930.

 

Passgenaue Emaillieranlage als Komplettlösung

Den vielfach wechselnden Anforderungen bei der Emaillierung von Heizkesseln begegnete ein Beschichtungsunternehmen mit einer anwenderspezifischen Sonderlösung: Eine moderne, flexible Produktionsstrecke mit umfangreicher Fördertechnik ersetzt seit Kurzem die alte Emaillieranlage.

Die ständig wachsende Nachfrage nach hochwertigen Beschichtungen veranlasste das Beschichtungsunternehmen GEO Gesellschaft für Emaillierung und Oberflächentechnik mit Sitz in Geithain bei Leipzig dazu, ihre vorhandene Anlage gegen eine modernere, flexible Produktionsstrecke für die Emaillierung von Heizkesseln auszutauschen. Der Anlagenspezialist Woelm, der mit seiner Marke HELM Fördertechnik zahlreiche Branchen in der Industrie bedient, sollte sich um den Materialtransport mit Stückgewichten bis zu 1.000 kg für die Bereiche Aufgabe, Reinigung, Trocknung und Vorbereitung sowie um die Übergabe an die Emaille-Brennlinie (über 800 °C) kümmern. Gleichzeitig erhielt das Unternehmen VET aus Hessisch Lichtenau den Auftrag zur Planung und Lieferung der gesamten Emailliertechnik.

Die individuellen Bedürfnisse und Anforderungen des Auftraggebers, die planerische Umsetzung der Emailliertechnik durch VET und die schnelle, flexible Anpassung der alle Bereiche der Vorbehandlung durchlaufenden Fördertechnik durch HELM bildeten die Basis für eine optimale Planungsphase.


Drehbare Warenaufnahme mit entriegelbarer Raststellung
Neben einer anspruchsvollen und umfangreichen Fördertechnik – bestehend aus einer Hängebahn, bestückt mit drei Schleppförderern, zwei Absenk- und Hebestationen sowie vier Leichtkrananlagen – lieferte die HELM Fördertechnik auch das gesamte Ständerwerk zur Anlage. Hierbei sorgten 43 höhenverstellbare Stahlbaustützen für einen präzisen Ausgleich des stark abfallenden Bodenniveaus der Halle.

Eine besondere Anforderung im Fertigungsprozess: Während ein Verdrehen der Wasserspeicher beim Transport zu vermeiden ist, soll genau dies beim Reinigungsprozess möglich sein. Hierfür konstruierte die HELM Fördertechnik eine innovative Sonderlösung zu einer bei Bedarf entriegelbaren Raststellung der sonst durchgängig drehbaren Warenaufnahme am Transportwagen.

Die langjährige Zusammenarbeit mit namhaften Zulieferern wie SEW, Siemens und Liftket sowie eine exakt durchorganisierte Fertigung im Hause Woelm führten schließlich zu einer termingerechten Realisierung sämtlicher Anlagenteile. Bereits im November 2020 konnte die schlüsselfertige Anlage fertiggestellt und im Januar 2021 in Betrieb genommen werden.

 

JOT Journal für Oberflächentechnik 61, Ausgabe 4/2021, S. 50 – 51 (PDF)

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